Ein erprobtes Konzept für inhärent sichere Anwendungen und Systeme durch frühzeitige Einbindung von Sicherheit in den Softwareentwicklungsprozess.
Wir unterstützen Projekte und Organisationen bei der Umsetzung von Anwendungssicherheit mit unserem Ansatz der Lean Application Security.
Lean Application Security ist ein schlankes Vorgehensmodell zur Integration von Sicherheit in den Softwareentwicklungsprozess. Es hat die Entwicklung von Grund auf sicherer Anwendungen und Systeme zum Ziel, ohne dabei den Projektfluss zu stören und das Projektergebnis zu verkomplizieren.
Lean Application Security integriert sich nahtlos in moderne agile Entwicklungsmodelle und DevOps-Prozesse.
Eigenschaften von Lean Application Security:
Unser Grundprinzip:
Sicherheit darf kein Selbstzweck sein!
Unser Beratungskonzept zielt darauf ab, diese Hemmnisse im Ansatz zu vermeiden. Es hat sich gezeigt, dass eine kompromisslose Ausrichtung der sicherheitsgebenden Maßnahmen an den Kriterien Kostensenkung und Akzeptanz eine tragfähige Basis zur Erreichung dieses Ziels darstellt:
- Der Umfang an Sicherheit muss in der Gesamtbetrachtung zu einer Kostensenkung führen.
- Art, Umfang und Umsetzung der Sicherheitsaktivitäten und -maßnahmen werden so motiviert, dass sie die Akzeptanz aller Projektbeteiligten finden.
Lean Application Security im Überblick:

Kick-off:
Der erste Zuschnitt erfolgt in einem Workshop
- In welcher Phase befindet sich das Projekt?
- Wie wird die Risikosituation eingeschätzt?
- Welchen Security-Reifegrad hat das Team?
- Vorstellung des organisatorischen Rahmens auf Kundenseite (z. B. Entwicklungsvorgehen, Budget-Situation, Stakeholder)
- Technische Aufstellung (z. B. Technologistack, Einbettung in Systemlandschaft)
- Wurde eine Risiko-/Bedrohungsanalyse durchgeführt?
- Existiert ein Sicherheitskonzept?
- Welche Compliance- und Sicherheitsanforderungen bestehen hausintern?
Mit dem Ergebnis des Kick-offs sind wir in der Lage, aus dem Spektrum von Aktivitäten zur Herstellung von Sicherheit die potentiell in Frage kommenden Ansätze vorzuqualifizieren und dem Projekt vorzustellen. In einer gemeinsamen Arbeitsrunde werden Nutzen, Anwendbarkeit, Konsequenzen für die Projektabwicklung sowie Kosten diskutiert und eine qualifizierte Entscheidung hinsichtlich Art und Umfang der Umsetzung getroffen. Eine verbindliche Abschätzung über das Maß unserer Unterstützung lässt sich bereits zu diesem Zeitpunkt treffen.
In den Fällen, wo sich noch keine ausreichende Informationsbasis ergeben hat, lässt sich Klarheit durch eine vorangestellte Risikoanalyse und/oder Architekturanalyse erreichen. Das ist zumeist dann der Fall, wenn
- dem Auftraggeber die Bedrohungssituation noch nicht ausreichend klar ist
- die Abhängigkeit der Sicherheit von der Einbettung in eine komplexe Systemumgebung nicht überschaubar ist
- oder das Projekt sich bereits in einem fortgeschrittenen Zustand befindet.
Der Baukasten: Individuell anpassbare und kombinierbare Module

Risikoanalyse

Architekturanalyse

Testautomatisierung

Code Review

Schulungen

Patchprozesse

Penetrationstests

Expertenbegleitung

Monitoring

Weitere Maßnahmen
Schlüsselstrategie: Automatisierung und Hinterlegung von Wissen
Automatisierung:
Genauso wie bei der klassischen Qualitätssicherung gilt auch bei der Security, entwicklungsbegleitend ausgiebig zu testen. Die Herstellung eines hohen Automatisierungsgrades führt nicht nur zu einer Maximierung der Effizienz, sondern auch zur Wiederverwendbarkeit der bereitgestellten Tools und Prozesse für Folgeprojekte.
Hinterlegung von Wissen:
- Secure Coding Guidelines lassen sich – auf die Unternehmensanforderungen und den genutzten Technologiestack zugeschnitten – aus den Arbeitsergebnissen ableiten.
- Die Einhaltung der Guidelines kann je nach verwendetem Tool durch Regeln automatisch überprüft werden.
- Das Prinzip, Sicherheitsmaßnahmen in der Architektur zu verankern, führt dazu, dass diese Folgeprojekten automatisch zukommen, die auf derselben Architektur aufbauen

